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    <title>Gedichte, Texte und Aktionen : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>romankrause</dc:publisher>
    <dc:creator>romankrause</dc:creator>
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    <title>Gedichte, Texte und Aktionen</title>
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    <title>Viel Regen, viel nachdenken</title>
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    <description>Hallo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich sehe den Regen überall, der Schnee schmilzt und ich frage mich wie dieses Leben weitergehen soll. Ich habe viele Ängste, aber was solls, einfach wegstecken, nicht dran denken. Bekomme ich einen Job? Bin ich psychisch stark genug dieses Leben zu bewältigen? Wann kommt der Frühling? Ich habe Sehnsucht nach wärmeren Tagen, fröhlicheren Menschen, Menschen die auch mich erkennen und die mich grüssen, ich habe Sehnsucht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern habe ich die Afrikanerin gesehen, ja endlich. Ich fuhr aufgeregt nach Müllheim zum Theater. Im Foyer viele jugendliche, ein Mädel fiel mir auf, sie hatte engelsblondes Haar und einer der schönsten Gesichter, die ich je sah. Sie war vielleicht 14. Ich sah all diese jungen Leute wie sie um die Tische saßen wie sie rannten und ich dachte: Meine Jugend hätte besser sein können. Wieder ein Abschnitt verpasst.&lt;br /&gt;
Ich sah Kassandra, kurz bevor sie ins WC abbieg laberte ich sie an. Sie kuckte aufgeregt verwundert mit einem Grinsen und den Händen vorm Kopf.&lt;br /&gt;
Sie sagte, dass sie noch eine Aufnahme im Studio machen muss. Sie singt. Sie kam dann etwas später. Gegen 17 Uhr spatzierten wir. Sie hat eine schöne afrikanische Figur, mit den grossen festen Arsch den viele Afrikanerinnen ihr eigen nennen. Sie sah im Unterschied zu dem Foto im Internet nicht so schön im Gesicht aus, aber trotzdem ok. Wir liefen in den nahe gelegenen Park. Die Gespräche verliefen stockender, als am Telefon. Sie erzählte, dass ihre Mutter stolz auf sie sei, weil sie gestern sang. Ihre Mutter traute ihr nie was zu. Sie meinte ihre Mutter hätte bei der gestrigen Aufführung geweint, als sie sang. Wir gingen weiter, sie grinste etwas aufgeregt. &lt;br /&gt;
Wir liefen zur Parkbank. Wir setzten uns. Wir sprachen weiter. Sie sagte, dass sie ihr mutter gefragt hätte wie alt der Junge sein dürfte. Ihre Mutter sagte: Höchstens Anfang 20. Sie kuckte mich an, also ob sie was böses gesagt hatte. Dann sagte sie: Aus diesen Grund wolle sie keine Beziehung. Ich sagte ihr: Dass sie das selber entscheiden müsste und nicht ihre Eltern. Sie sagte, dass sie sie nicht anlügen wollte wegen meinen Alter. eigentlich erkannte ich da, dass sie 16 ist, da sie nicht ihren eigenen Weg geht, egal was ihre Eltern sagen und sich nicht durchsetzen will, bloss keine Widerstände. Ich küsste sie später leidenschaftlich, ich wollte küssen, ich hatte Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit. Der Kuss schmeckte weich, aber irgendwas meinte ich fehlte da noch, keine Ahnung was. Sie meinte später, dass ich gut küssen würde. Wenn ich daran denke, dass ich nur dreimal in meinen Leben geküsst habe, ist das ja keine schlechte Leistung. Vielleicht bin ich ja ein Naturtalent, vielleicht könnte ich auch gut ficken, obwohl ich es nie getan habe. Vielleicht. Ich berührte ihren D-Busen, ich fasste ihre Schenkel an, sie genoss die Berührung meiner warmen weichen Hände. Meine Lenden spürte ich wie sie sich mit Blut füllten, ich hätte am liebsten sofort mit ihr geschlafen. Mir wären die Leute im Park egal, 28 Jahre Jungfräulichkeit wären vorbei. Allerdings hatte ich nicht dieses Gefühl gehabt, dass ich mich in sie verlieben könnte, ich spürte nur meine animalischen Sehnsüchte, meinen Trieb, den Trieb den jeder Mensch in sich hat. Manche schämen sich noch dafür wie Priester die der heiligen Jungfrau Maria zu tief ins Delkotee geschaut haben. Aber ich schämte mich nicht.&lt;br /&gt;
Sie wollte wieder zurück, weil sie gegen 18:30 singen wollte. Wir gingen, küssten uns das letzte mal und trennten uns. &lt;br /&gt;
Dann fuhr ich nach Hause und wollte mir vornehmen nicht mehr schüchtern auf die Frauen zu wirken, sondern sie mir zu nehmen. Ich dachte ,dass ich mein Projekt &quot;Ich ficke erst mit einer Frau, wenn sie meine Liebe ist&quot; begraben werde. Ein Teil meiner romantischen Vorstellungen will ich auf Eis legen, ich kann ja nicht ewig meine Bedürfnisse ins Käfig sperren, ich will mit einer Frau schlafen, ich will meine Phantasien leben.&lt;br /&gt;
Mir fällt noch der Satz ein, dass sie sagte, dass ihre muschi für manche männer so eng wäre, dass deren Schwanz schmerzt. Auch diese Vorstellung fand ich geil.</description>
    <dc:creator>romankrause</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 romankrause</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-08T15:02:19Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://romankrause.twoday.net/stories/1658158/">
    <title>Bauchkribbeln</title>
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    <description>Seit gestern ist es wieder um mich geschehen, ich habe eine junge Sudafrikanerin in einer dieser unzähligen Liebesforen im Internet kennengelernt. Wir hatten schon einige Tage miteinander Texte ausgetauscht und sie sprachen mich an, weil sie gefühlvoll geschrieben waren. Ich konnte mich in ihren Gedanken wiederfinden. Sie schauspielert, singt, schreibt Lieder und schneidert und will Modedesignerin werden. &lt;br /&gt;
Als ich ihre Stimme wahrnahm, da spürte ich ein Bauchkribbeln, dieses Gefühl hatte ich über ein halbes Jahr nicht. Am Anfang war ich schüchtern, sie war etwas schüchtern, aber das Eis taute in der ersten Minute schon. &lt;br /&gt;
Sie hatte wegen ihrer Hautfarbe schon viel Rassismus erlebt, egal, ob es an einer afrikanischen Privatschule war oder seit 2,5 JAhren in Deutschland.&lt;br /&gt;
Ich  habe ihr gestanden, dass ich sie toll finde und dass ich mich etwas in sie verknallt habe und ich Angst habe, dass sie nicht real ist, also ein Traum. Sie sagte das Selbe. Sie findet meine Stimme ganz toll.&lt;br /&gt;
Sie ist erst 16, aber sie klingt gleichzeitig jung und alt. Sie ist nicht diese typische albernde 16 Jährige, vielleicht haben ihr die Lebenskrisen Reife gegeben und sie klingt sehr stark.&lt;br /&gt;
Ich brauche nur ws sagen und sie lacht und bei mir ist das genauso, einfach herrlich. Sie ist tempramentvoll und das mag ich. Auf ihrem Foto wirkt sie so natürlich und dieses breite Grinsen in Kombination mit ihren weissen Zähnen hat mich angesprochen.&lt;br /&gt;
Ihre Stimme klingt sehr weich, warm und flüssig.&lt;br /&gt;
Sie wollte mir die Teateradresse nennen, wo sie heute auftritt, aber ich habe noch keine Mail bekommen. Jetzt habe ich wieder Angst, dass sie ein Traum ist, aber trotzdem glaube ich, dass das Treffen klappen wird. Ich kann ja nicht ständige eine Undine treffen, die mich so masslos entäuscht hat oder Frauen finden, die Angst haben, sich zu treffen. Irgendwann muss man sein altes Karma ändern. Ich habe ihr auch gestanden, dass ich Jungfrau bin, aber das störte sie nicht, da war keine Stille am Ende des Hörers, sondern sie nahm es sehr locker. Es war ihr einfach egal. Sie hatte schon recht früh sexuelle Erfahrungen gesammelt, sie war grade mal 13 und hatte schon 5 Freunde und zwei Freundinnen. Mir gefällt ihre offene Art, dass sie keine Maske trägt wie soviele in diesem Land und dass ich mich sicher fühle, wenn ich ihr einen dreckigen Witz erzähle.&lt;br /&gt;
Ich bin fasziniert von ihr.&lt;br /&gt;
Ich habe mir immer so einen Menschen gewünscht.</description>
    <dc:creator>romankrause</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 romankrause</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-06T07:44:18Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://romankrause.twoday.net/stories/1058050/">
    <title>Im Internetcafe</title>
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    <description>Ich habe gerade meine Sülze über Undine abgesondert, um mich frei von meinen Frust und Liebeskummer zu machen. Für mich sind Abschiedsbriefe ein magisches Ritual, um von einer Sache loszukommen, die einen schon fast süchtig machte und abhängig.&lt;br /&gt;
Ich sitze wie immer im Internetcafe an einer belebten Hauptstraße und man hört die LKWs rauschen. Nadem den der Internetladen gehört kenne ich seit März 2004, fast zur selben Zeit eröffnete er den Laden mit seinen Couseng. Er kam, als Student nach Deutschland und stammt aus Pakistan. Ich habe selten so einen humorvollen und gefühlvollen Menschen kennengelernt und dies sage ich nicht nur, weil er mein Geld liebt. Für ihn sind Kunden mehr, als nur Geld verdienen, er weiss soviel über sie und ich merke wie er jeden zuhört und er drängt sich nie auf. Hier gibts ein Mädel die Sabrina heisst. Sie ist eher klein, etwa 160 gross, sie hat einen wunderschönen kleinen Popo und lange Haare, die blond gefärbt sind. Mir gefällt an ihr, dass sie tempramentvoll ist und versucht das Leben zu lieben. Man spürt, dass sie unterschwellig einen Schmerz verbirgt. Sie ist 21, die Zahl verfolgt mich wohl, Undine ist auch so alt. Nadem sagte mir, dass sie von ihren Exfreund sehr verletzt wurde, dass ist 5 Monate her. Er scherzte vor ein paar Tagen in Anwesenheit mit ihr, ob ich ihr nicht bei der Einrichtung der MSN helfen sollte. Ich hatte keine Ahnung. Dann sagte er wie wäre Sabrina plus Roman. Ich stand schüchtern vor den beiden und bekam kaum flüssige Sätze raus. Mein Gesicht wurde rot. Dann redete ich mit ihr, ich versuche mich immer von meiner Schüchternheit freizuschwimmen. Das fällt mir nie leicht. Am Telefon bin ich nie schüchtern, dann bin ich Roman pur, aber in der Wirklichkeit brauche ich meine Zeit, um zu Roman zu werden. Sie hat mich mittlerweile auch auf der Straße mit einen langgezogenen Roomaaan begrüsst. Auf jeden Fall will ich sie zu mir einladen oder erst zu einen Kaffee im Cafe. Nadem meinte, dass ich behutsam vorgehen sollte.&lt;br /&gt;
Wenn ich darüber nachdenke, habe ich was Frauen angeht und wie sie ticken fast keine Erfahrung. Vielleicht habe ich diese virtuellen Wirklichkeiten auch aus den Grund mir geschaffen, um mich nicht damit auseinander zu setzen. Ich musste ja immer scheitern und ich zog immer Frauen an, die irgendeinen Schaden hatten so wie Undine. Vielleicht habe ich unbewusst Angst vor einer realen Beziehung, aber diese Angst muss ich überwinden. Vielleicht spüren die Frauen in meiner Umgebung diese Angst von mir und auch aus diesen Grunde wird es nie mehr. Internet und Telefon boten mir die Möglichkeit, dass die Frauen real und unreal gleichzeitig waren wie ein Zwitterwesen, der weder Mann noch Frau ist. Das muss ja zu Verwirrungen im eigenen Gefühlshaushalt führen. Ich denke, dass ich in Zukunft mein Leben mehr in die Realität stellen werde und lieber Singleparties besuche oder ein Singletanzkurs mache, als mein Geld für Telefonlines oder das Internet zu verschwenden.&lt;br /&gt;
Außerdem kenne ich mittlerweile viele nette junge Leute im Internetcafe von 15 bis 21 die ich mal bei mir einladen könnte. Der Altersunterschied macht mir irgendwie nichts aus, da ich mich mit denen auch gut unterhalten kann. Ich wirke auch eher jünger und ich fühle mich auch eher wie mein Spieglebild, der je nach Schätzung bei 18 bis 20 Jahren stehen blieb. Manchmal lügen Pässe. In den nächsten Jahren muss ich soviel Leben nachholen, was ich durch meine Depressionen und meine Selbstzweifel verloren habe. Ich bin süchtig danach zu leben und mein Dasein in der Zukunft in der Realität fortzusetzen.</description>
    <dc:creator>romankrause</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 romankrause</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-14T08:58:55Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://romankrause.twoday.net/stories/1004157/">
    <title>VOYEUR (Gedicht)</title>
    <link>http://romankrause.twoday.net/stories/1004157/</link>
    <description>VOYEUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit List und Tücke&lt;br /&gt;
rücke ich an&lt;br /&gt;
mit Stativ und Zoomer bewaffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mach die Mücke&lt;br /&gt;
wenn Gefahr in Verzug ist&lt;br /&gt;
hat mir die List vermehrt&lt;br /&gt;
gelehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schlanken ranken Beine&lt;br /&gt;
meiner Holden&lt;br /&gt;
haben keine Haare&lt;br /&gt;
die mit der Karre&lt;br /&gt;
weggeschafft werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr Liebhaber oder sie&lt;br /&gt;
mir auf die Schliche käme&lt;br /&gt;
würde ich die Fliege machen&lt;br /&gt;
um nicht in der Fliegenklatsche &lt;br /&gt;
zu Enden&lt;br /&gt;
wo sich mein mein Blatt dann wendet&lt;br /&gt;
und ich im Licht stehe&lt;br /&gt;
obwohl ich als Wicht&lt;br /&gt;
lieber ein Schattendasein führe&lt;br /&gt;
neben ihrer Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copright bye Roman Krause</description>
    <dc:creator>romankrause</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 romankrause</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-25T10:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://romankrause.twoday.net/stories/1004127/">
    <title>Beobachtung (Gedicht)</title>
    <link>http://romankrause.twoday.net/stories/1004127/</link>
    <description>Beobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unzählige &lt;br /&gt;
Menschen&lt;br /&gt;
die hinter Fensterglas leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal einen flüchtigen&lt;br /&gt;
Blick &lt;br /&gt;
riskieren sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tauchen gleich wieder            &lt;br /&gt;
unter&lt;br /&gt;
in ihrer eigenen Welt&lt;br /&gt;
die aus&lt;br /&gt;
künstlich lachenden&lt;br /&gt;
Kinderenkelfotos&lt;br /&gt;
besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 99 geschrieben Copright Roman Krause</description>
    <dc:creator>romankrause</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 romankrause</dc:rights>
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